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Aus meinem erstes Jahr

Meine Mama ist Alpine hinter der Vest und mein Papa heißt Janus vom Springhorst-See. Wir vier, das sind Akribi, Amina, Anina und ich (Anja) haben den Nachnamen " von Neuhimmelreich" bekommen.

Wobei das nicht mein einziger Name ist! Gerade am Anfang, wo es für mich wirklich sehr schwer war, mir alles zu merken, rief fast jeder etwas anderes zu mir und erwartete, dass ich zu ihm lief. Am meisten hörte ich "mei wie süß".

Und diesen Namen wussten sogar fremde Leute auf der Straße. Am 15.11. 2006 kam ich dann zu meiner neuen Familie, und da gab es dann noch andere Namen für mich z.B. "Wurstl, Schnecke, Mausi, Muck, Betzi" usw.

Doch mit der Zeit hörte ich immer öfter den Namen "Tessy" und zu meiner Freude gab es dann ein Leckerli, wenn ich ankam. In dem neuen Haus fand ich mich ganz schnell zurecht, weil ich schon mit meinen Geschwistern mal da war und alles inspiziert habe.

Aber trotzdem gab es die erste Zeit unheimlich viel Neues. Mein Frauchen ließ mich nie allein, und nahm mich wirklich überall mit hin. Dadurch lernte ich Lift-Fahren, S-Bahn-Fahren, Kaufhäuser, Parks, Gaststätten und vieles mehr, kennen.

Aber natürlich auch eine ganze Menge andere Tiere. Im eigenen Haus laufen z. B. zwei Katzen spazieren, vor denen ich am Anfang ganz viel Respekt hatte. Aber mit der Zeit wurde ich immer mutiger und jetzt kann ich sie sogar verjagen, wenn sie meinem Fressen zu nahe kommen. Ganz toll waren die anderen Hunde, die ich beim Spazieren gehen oder in der Welpenschule getroffen habe. Dort konnte man Wunderbar spielen.

Natürlich musste ich auch lernen. Das Kommando "Platz" fiel mir im Winter auf dem kalten Übungsplatz besonders schwer. Ehrlich, ich mag es heute noch nicht gerne. In der Welpenschule traf ich auch jede Woche zwei meiner Schwestern. Doch nach einigen Wochen, blieben die Beiden immer öfter fern, (es war aber auch im Dezember und Januar wirklich miserables Wetter).

Als mein Frauchen dann mit mir in die Junghunde-Gruppe wechselte, war ich plötzlich allein und musste mich mit großen Hunden (Berner- Senn, Dalmatiner, Schäferhund. und Labrador...) beschäftigen. Aber dass ging nicht lange gut, denn die wurden immer aufdringlicher und so wechselte mein Frauchen die Hundeschule, damit ich mich in einer Gruppe, mit möglichst gleich großen Hunden wohler fühlen konnte.

Dort gings dann weiter mit Übungen wie "Sitz, Steh, Platz, Brings, Aus " usw. Alles in allem, war mein erstes Lebensjahr unheimlich aufregend.