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Aus meinem dritten Jahr

Was soll ich sagen? Angefangen hat es ganz normal mit vielen Glückwünschen und einem großem Geburtstags-Hundekuchen. Dann hatten wir einen schönen Herbst mit vielen Wanderungen und Agility - Treffen. Aber wenn es mal nicht so schön Wetter war, machte ich mir es bequem auf der Couch im Büro , weil mein Frauchen viel Zeit am Computer verbrachte.

Manchmal redete sie dann laut mit mir, ob mir denn der oder ein anderer Rüde besser gefiel. So etwa zur Weihnachtszeit wurde dann alles wieder ein bisschen ruhiger und Frauchen erzählte, dass sie jetzt alles Ja und im Februar, bei unheimlich viel Schnee, fuhr sie dann mit mir nach Innsbruck und dort traf ich einen ganz tollen Kromi.

Es war Liebe auf den ersten Blick!!! Einen ganzen Tag durfte ich bei ihm bleiben. Und zwei Tage später besuchten wir ihn noch einmal. In den folgenden Wochen war meine Familie besonders lieb zu mir. Sie verwöhnten mich richtig .Nach einiger Zeit wurde ich immer dicker und wollte auch nicht mehr so viel laufen, sondern lag viel lieber auf meiner Decke.

Und ich dachte mir, vielleicht wäre es doch besser, wenn ich das ein oder andere Leckerchen jetzt wegließe. Aber nach neun Wochen stellte sich heraus, dass es nicht das gute Fressen war, dass mich dick machte, sondern es waren acht kleine Welpen. Am 19. April brachte ich sie zur Welt.

Meine Familie war von Anfang an dabei und war überglücklich, dass ich nach 6 Stunden mit meinen fünf Rüden und drei Hündinnen zwar erschöpft, aber gesund in meiner Wurfkiste lag In den nächsten Wochen war dann bei uns ziemlich viel los. Die Kleinen entwickelten sich prächtig und jeder hatte eine Riesen-Freude mit ihnen.

Ab der vierten Woche kamen dann immer wieder fremde Menschen, die vor der Wurfkiste knieten und völlig begeistert von meinen Kindern waren. Frauchen und ich waren ein gutes Team. Sie kümmerte sich um unser Wohlergehen und ich schaute, dass die Kleinen alle Benimmregel beherrschten.

Leider kamen dann nach neun Wochen vier schrecklich Tage auf mich und meine Familie zu. Sieben aus meiner kleinen Schar verließen das Haus. Gott sei Dank blieb der Alessandro bei mir und Amaryllis zog in ein Haus, dass nur zwei Straßen von mir entfernt ist. Sie kommt oft zum Spielen vorbei. Allerdings genießt es Alessandro mehr als ich.